No!bbing für Schulen

Schulen sind der Ort, wo Mobbing gedeiht, und der beste Ort, um gegen Mobbing vorzugehen. Die Kinder und Jugendlichen sind in genau dem Alter, in dem sie für solche Erfahrungen (positiv wie negativ) besonders empfänglich sind. Welche Persönlichkeit ein Mensch entwickelt, entscheidet sich ganz maßgeblich während seiner Schulzeit. Wenn Kinder in die Schule gehen, befinden sie sich nicht mehr so richtig in der Geborgenheit ihres Zuhauses, sind aber auch noch nicht so richtig den Gefahren der Welt da draußen ausgesetzt. Ort und Zeit sind also genau richtig!

Einzelnen Schülern helfen

Intervention

Einzelfallbezogen/Individuell

Sie als Lehrer beobachten, dass einem ihrer Schüler zugesetzt wird oder er wiederholt ausgelacht wird. Vielleicht spüren Sie es auch nur, weil das schüchterne Kind häufiger weint oder in seinen Leistungen massiv abfällt. Möglicherweise haben Sie den Schüler zur Seite genommen, um mit ihm unter vier Augen zu klären, was ihm fehlt.

Sie wollen beiden helfen, Mobber und Gemobbtem, an Ihrer Schule gibt es aber nicht ausreichende Hilfsmittel und Kapazitäten. Sie vermuten, dass es mit der  Beendigung des akuten Problems nicht getan ist, sondern langfristig das Familiensystem des Kindes/der Kinder Unterstützung braucht.

Der Coach geht in die Klasse

Kooperation

Doppelstunde im Klassenverband

Sie sind Lehrer, Direktor einer Schule oder Schulpsychologe und beobachten mit Sorge, wie sich das Verhalten von Schülern untereinander (und gegenüber dem Lehrkörper) verändert hat. Im Kollegium wurde das Thema Mobbing schon oft diskutiert und an Ihrer Schule wird auch einiges dagegen getan. Sie wünschen sich aber noch mehr Unterstützung, nur fehlen dazu die Mittel.

Akut betroffene Klassen haben Sie identifiziert. Über eine individuelle Intervention hinaus möchten Sie das Verhalten einer ganzen Klasse verbessern.

ein entschlossener Junge

Prävention

Aktionstage (geplant ab 2021/22)