Intervention bei Mobbing

Die Intervention von No!bbing findet einzelfallbezogen mit und bei dem betroffenen Schüler statt, idealerweise auf Initiative der Eltern oder, falls ein Schüler dies nicht wünscht, auf einen direkten Hinweis und ggf. unter Mitwirkung des Lehrers.

Der Schüler

Sie wollen ihm helfen, egal ob er gemobbt wird oder andere mobbt. Beide brauchen Ihre Hilfe - jeder auf seine Weise. Sie können als Lehrer nur begrenzt auf die Kinder und Jugendlichen einwirken, und in der Regel ist eine "Symptomlinderung" schon ein großer Erfolg. Sie ahnen aber, dass das Problem damit nicht an der Wurzel gepackt werden konnte. Es ist zu begrüßen, wenn Schulpsychologen und Sozialpädagogen vor Ort sind und genügend Kapazität haben. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten Ihre Schüler nicht darunter zu leiden haben.

Die Eltern

Eltern sind nicht immer Teil der Lösung, insbesondere dann, wenn sie emotional völlig überreagieren. Dann führen Gespräche mit Ihnen als Lehrer nicht selten zu einer Eskalation am falschen Ort. Sie wollen beiden helfen, Ihrem Schüler und seinen Eltern, sehen es aber nicht als Ihre Aufgabe, die ganze Familie zu therapieren. Das ist es auch nicht. Aber damit sollte man Schüler und deren Familien deswegen nicht alleine lassen.

Die Finanzierung

Die Kosten in Höhe von regelmäßig 60 Euro pro Sitzung (Richtsatz für eine Einheit von ca. 90 Minuten) tragen üblicherweise die Eltern. Ist deren Einschaltung nicht möglich/wünschenswert arbeitet No!bbing an Schulen im Münchener Osten oder in der Praxis von St. Martin in der Innenstadt zunächst ohne Berechnung von Kosten - bis eine Finanzierung durch Träger geeigneter Maßnahmen geregelt werden kann. Am Geld darf es nicht scheitern!