Du beobachtest, wie jemand gemobbt wird?

Dann reiche ihm die Hand wie der Junge dem Mädchen auf dem Bild. Du brauchst dich dabei nicht selbst in Gefahr zu bringen. Schaue aber bitte nicht zu und wende dich auch nicht ab! Sage dem Betroffenen, dass Du ihm helfen willst, auch wenn Du (noch) nicht weißt wie! Du kannst verhindern, dass es weiter so läuft oder noch schlimmer wird. Dazu musst Du aktiv werden, wenn es der Gemobbte selbst nicht kann. Wenn er sich nicht an die Lehrer oder seine Eltern wenden will, weil er die Rache des Mobbers fürchtet, rede mit deinen Eltern oder wende dich an den No!bbing Coach.

Schüler helfen Schülern

Am besten ist es, wenn Du eine Gruppe bildest, die dem Mobber und seinen Mitläufern klar zeigt, dass der Gemobbte zu euch gehört.

Dein Ziel sollte es sein, dass der Konflikt beendet wird, und dass sich alle Beteiligten danach wieder in die Augen schauen können.

Es geht also nicht darum, zu mehreren und stärker sein zu wollen, als der andere oder die anderen, und schon gar nicht darum, mit den selben Mitteln zurückzuschlagen. Das ergibt womöglich noch einen Teufelskreis von Konflikten und Gewalt.

Es geht zwar darum, den Gemobbten in die Gruppe aufzunehmen, aber nicht, den Mobber auszugrenzen. Denn dann habt ihr wieder einen Verlierer. Das ist aber nie gut, auch nicht wenn andere sagen, der Mobber habe es ja nicht besser verdient.

Schau bitte mal auf die Seite für gemobbte Schüler. Dann verstehst Du, wie es funktionieren kann. Du kannst damit genauso etwas Wertvolles für dein ganzes Leben lernen.